Satzung des MC Jauer e.V. im ADAC

§1 Name und Sitz

(1) Der im Jahr 1988 gegründete und am 30.03.03 dem ADAC Sachsen beigetretene
     Verein trägt den Namen MC Jauer e.V. im ADAC.
(2) Sitz ist die Gemeindeverwaltung Panschwitz-Kuckau, die Anschrift des Vereins lautet:
     An der Hohle 14
     01920 Panschwitz-Kuckau

     Gerichtsstand ist Kamenz
     Der Verein ist in das Vereinsregister im Amtsgericht Dresden unter der Nummer VR 8095 eingetragen.
(3) Der Verein ist dem Allgemeinen Deutschen AutomobilClub angeschlossen und erkennt die Bestimmungen dessen Satzung und seiner Ordnungen an. Er bildet als Ortsclub des ADAC eine Vereinigung von wenigstens 30 ADAC- Mitgliedern.

§2 Zweck

(1) Der Zweck der Vereins ist
a) der Zusammenschluss von Personen, die ideelle Ziele des Motorsports verfolgen,
b) Pflege des Motorsports in allen seinen Zweigen nach nationalen und internationalen Sportgesetzen bei Anerkennung und erfolgreicher Maßnahmen zum Schutz der Natur und der Umwelt
c) die Förderung der allgemeinen technischen Entwicklung des Kraftfahrwesen durch die Pflege des Motorsports,
d) die Hebung der Verkehrsdisziplin durch Unterweisung der Jugend und der Erwachsenen im Straßenverkehrswesen
e) die Vermittlung sportlicher und technischer Erfahrungen an seine Mitglieder,
f) die Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrswacht, mit dem Deutschen Roten Kreuz und ähnlichen Verbänden auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit und erster Hilfe, zum Wohle aller Verkehrsteilnehmer
g) die Förderung des Amateursports sowie der Jugendhilfe
Der MC Jauer e.V. im ADAC beteiligt sich mit seinen Mitgliedern an Maßnahmen und Veranstaltungen des ADAC Sachsen und/oder des ADAC-Gesamtclubs zur Förderung der gemeinsamen Ziele und Zwecke.

(2) Der Satzungszweck wird insbesondere auch durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen und die sportliche Jugendpflege innerhalb der Jugendabteilung verwirklicht.

(3) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.

(5) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(6) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

(7) Jede Form religiöser oder politischer Betätigung ist unstatthaft.

§3 Mitgliedschaft

(1) Ordentliche Mitglieder des Ortsclubs können nur Mitglieder des ADAC sein. Mitglieder können auch Personen unter 18 Jahren sein.

(2) Die Mitgliedschaft können alle natürlichen sowie juristischen Personen und Firmen erwerben. Minderjährige bedürfen der Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters.

(3) Die Anmeldung als Mitglied zum Verein hat unter Vorlage des Personalausweises zu erfolgen. Dabei müssen, falls erwünscht, alle Auskünfte erteilt werden, die zur Feststellung der Eignung als Mitglied notwendig sind.

(4) Über die Aufnahme entscheide der Vorstand. Im Falle einer Ablehnung sind Gründe nicht anzugeben. Die Ablehnung bedeutet in keinem Falle ein Werturteil über den Antragsteller. Der Antragsteller kann gegen die Ablehnung Berufung einlegen, über die von der Hauptversammlung entscheiden wird.

(5) Die Mitgliedschaft beginnt mit der Aufnahmebestätigung des Vereins und Bezahlung der Vereins- und Mitgliedsbeitrages. Rechte und Leistungen können erst danach in Anspruch genommen werden.

(6) Die Mitgliedschaft endet durch
a) Tod
b) Austritt
c) Ausschluss

(7) Der Austritt kann zum Ende des Geschäftsjahres nach vorheriger Kündigung mittels eingeschriebenen Briefes unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten erfolgen.

(8) Eine Austrittserklärung mit sofortiger Wirkung gilt als Verzichtserklärung auf die Mitgliedschaft. Mit Eingang diese Erklärung erlöschen sofort alle Rechte und Ansprüche gegenüber dem Verein, insbesondere jedoch die Pflicht der Beitragszahlung, bleiben bis zum Zeitpunkt des fristgemäßen Ausscheidens nach Ziff.6 bestehen.

(9) Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit nicht von der Erfüllung der noch bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein.

(10) Mit Beendigung der Mitgliedschaft endet das Recht auf Nutzung der Einrichtung des Vereins. Durch das Ausscheiden aus dem Ortsclub wird die Mitgliedschaft im ADAC nicht berührt. Dagegen bedingt der Austritt aus dem ADAC das gleichzeitige Erlöschen der Mitgliedschaft beim Ortsclub sofern dies dem Verein schriftlich mitgeteilt wird.

(11) Nach Beendigung der Mitgliedschaft dürfen Mitgliedsausweise und Abzeichen nicht mehr benutzt werden. Sie sind mit Ablauf der Mitgliedschaft zurück zu geben. Ein Anspruch auf Entschädigung besteht nicht.

(12) Der Ausschluss eines Mitgliedes kann durch Beschluss des Vorstandes erfolgen, wenn hierfür ein triftiger Grund vorliegt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Mitglied
a) den fälligen Betrag trotz zweimaliger Mahnung nicht bezahlt hat
b) gegen die Satzung, gegen die für sportliche Veranstaltungen anerkannten Bestimmungen oder sonstig gröblich gegen die Interessen und das Ansehen des Vereins verstoßen hat
c) wegen Trunkenheit am Steuer oder Fahrerflucht rechtskräftig verurteilt worden ist.

(13) Vor dem beabsichtigten Ausschluss ist das Mitglied unter Bestimmung einer Frist von zwei Wochen zur Abgabe einer Erklärung aufzufordern. Nach dieser Frist erfolgt die Beschlussfassung durch den Vorstand, deren Ergebnis dem Mitglied schriftlich mitzuteilen ist. Gegen den Beschluss des Vorstandes ist eine Berufung an das Schiedsgericht innerhalb einer Frist von zwei Wochen möglich. Dieses entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit endgültig. Während des Ausschlussverfahrens ruhen die Rechte des Mitgliedes. Das Mitglied muss zur Sitzung des Schiedsgerichtes vorgeladen werden, ihm ist ausreichend Gelegenheit zur Rechtfertigung zu gewähren.

§4 Recht der Mitglieder

(1) Alle Mitglieder sind gleichberechtigt. Kein Mitglied hat oder erhält Sonderrechte. Jedes volljährige Mitglied kann für jedes Amt innerhalb des Vereins gewählt werden.

(2) Die Mitglieder sind berechtigt, an den Einrichtungen und den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, von dem Verein Auskunft, Rat und tatkräftige Unterstützung in allen Angelegenheiten des Kraftfahrwesens und des Motorsports zu verlangen, Anträge an die Hauptversammlung und den Vorstand zu richten und die offiziellen Abzeichen des Vereins zu führen.

(3) Die Mitgliederrechte – insbesondere das Stimmrecht, das Wahlrecht und die vergünstigte Benutzung der Strecke sowie der Gebäude und Anlagen – ruhen, wenn der Mitgliedsbeitrag nicht bezahlt ist sowie die in §5 (3) genannten Leistungen im Vorjahr nicht erbracht sind.

§5 Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den ADAC zur Erreichung seiner Ziele zu unterstützen. Sie haben die Satzung einzuhalten und in Rahmen der Satzung getroffenen Entscheidungen anzuerkennen und zu befolgen.

(2) Von den Mitgliedern wird insbesondere erwartet, dass sie sich bei Sportveranstaltungen und im Straßenverkehr vorbildlich verhalten.

(3) Jedes Mitglied ist verpflichtet die in der Beitragsordnung festgelegte Anzahl von Arbeitsstunden nach Weisung des Vorstandsvorsitzendes oder einer beauftragten Person zu leisten.
Der Mitgliedsbeitrag ist bis zum 15. Februar des laufenden Kalenderjahres laut Beitragsordnung zu entrichten.

§6 Ehrenmitgliedschaft
Vor Ernennung eines Ehrenmitgliedes muss der ADAC Sachsen angehört werden.

§7 Organe

(1) Organe des Vereins sind
a) Die Hauptversammlung
b) Der Vorstand
c) Die Verwaltungsrevision
d) Die Kommission

(2) Sämtliche Ämter sind Ehrenämter. Die bei der Ausübung der Ämter entstehenden Auslagen können zurückerstattet werden. Die Entscheidung hierüber trifft der Vorstand im Rahmen des Haushaltplanes.
Die Inhaber von Ehrenämtern im Verein können Ehrenämter in anderen Organisationen des Motorsports bzw. Kraftfahrwesens nur mit besonderer Genehmigung des Vorstandes ausführen.

§8 Hauptversammlung

(1) Die Hauptversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie findet alljährlich statt. Ort und Zeit der Hauptversammlung bestimmt der Vorstand. Der Zuständigkeit der Hauptversammlung unterliegen insbesondere:
a) die Beratung und die Beschlussfassung über die vom Verein zu erfüllenden Aufgaben,
b) die Genehmigungen des Rechenschaftsberichtes über das abgelaufene Geschäftsjahr nebst der Entlastung des Vorstandes,
c) die Genehmigung des Vorschlages für das nächste Geschäftsjahr,
d)die Wahl des Vorstandes und die Erteilung der, für die Geschäftsführung des nächsten Jahres erforderlichen Richtlinien,
e) die Wahl der beiden Verwaltungsrevisoren,
f) die Wahl des Schiedsgerichtes gemäß §16,
g)
die Festsetzung der Aufnahmegebühr und des Jahresbeitrages durch Beschluss der Beitragsordnung,
h) die Entscheidung über jede Änderung der Satzung, unter Beachtung von §8 (4)
i) die Entscheidung über die Auflösung des Vereins,
j) die Bestätigung der Entscheidung, die vom Vorstand gemäß §9 (6) getroffen wurden.

(2) Die Einberufung der Hauptversammlung hat mit einer Frist von vier Wochen schriftlich per Brief oder an die vom Mitglied bekanntgegebene E-Mail-Adresse per E-Mail, unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch den Vorstand zu erfolgen.

(3) Eine ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist in allen auf der Tagesordnung bezeichneten Angelegenheiten beschlussfähig.

(4) Anträge, die auf der Hauptversammlung behandelt werden sollen, müssen mindestens 14 Tage vor der Versammlung im Besitz des Vorstandes sein. Sie werden am Tage der Hauptversammlung den Teilnehmern vor Beginn mitgeteilt. Über einen Antrag, der nicht auf der Tagesordnung steht, kann nur beraten und beschlossen werden, wenn nicht mindestens 1/3 der Anwesenden stimmberechtigten Mitglieder widerspricht. Anträge auf Satzungsänderung oder Auflösung müssen jedoch immer mit der Einladung zur Hauptversammlung bekannt gegeben werden. Der Verein ist verpflichtet, den ADAC Sachsen über die auf den Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse zu informieren, insbesondere über Satzungsänderungen. Ein Beschluss auf Satzungsänderung wird wirksam, wenn er vom zuständigen Gauvorstand sowie vom Präsidenten des ADAC genehmigt ist.

(5) Außerordentliche Hauptversammlungen sind auf Beschluss des ADAC- Präsidiums oder des Vorstandes des ADAC Sachsen, in besonderen Fällen nach Vorstandsbeschluss oder auf Forderung von mindestens 30 % der Mitglieder einzuberufen. Für die Einberufung und Durchführung gilt das gleiche wie für die ordentliche Hauptversammlung.

(6) Der Vorstand des ADAC Sachsen erhält für die Veranstaltung der Ortsclub- Mitgliederversammlung mindestens zwei Wochen vor dem Termin und unter Vorlage einer Tagesordnung eine Einladung. Diese Einladung muss durch Einschreibebrief erfolgen.
Der MC Jauer e.V. im ADAC verpflichtet sich, auf seinen Mitgliederversammlungen die Wahl der Delegierten für die Mitgliederversammlung des ADAC Sachsen zu organisieren und durchzuführen.

§9 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht mindestens aus:
1) dem 1. Vorsitzenden
2) dem 2. Vorsitzenden
3) dem Schatzmeister
4) dem Sportleiter
5) dem Schriftführer oder Geschäftsführer
6) einem oder mehreren Beisitzern

(2) Der Vorstand kann durch Beschluss der Hauptversammlung in 2 Gruppen geteilt werden, deren Amtsdauer jeweils zwei Jahre beträgt, die Wahl erfolgt in diesem Fall jährlich und zwar abwechselnd für die zwei Gruppen. Andernfalls läuft die Amtszeit des kompletten Vorstandes zwei Jahre. Für besondere Aufgaben können Beisitzer gewählt werden z.B. für den Tourensport

(3) Erster und zweiter Vorsitzender, sowie Schatzmeister (und ggf. eine weitere Person aus dem Vorstand) bilden den geschäftsführenden Vorstand. Dieser ist der gesetzliche Vertreter des Vereins gemäß §26 BGB. Je zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes vertreten den Verein gerichtlich und
außergerichtlich.

(4) Zu den Obliegenheiten des Vorstandes gehören insbesondere 1) die gesamte Geschäftsführung des Vereins
2) die Ausführung der Beschlüsse der Hauptversammlung
3) die Aufnahme und Ausschlüsse von Mitgliedern

4) der Verkehr mit Behörden und anderen Organisationen
5) der Vorschlag zur Wahl von Ehrenmitgliedern durch die Hauptversammlung
6) die Vertretung einzelner Mitglieder, sofern es im Interesse des Vereins liegt und rechtlich zulässig ist.

(5) Der Beschlussfassung des Vorstandes unterliegen ferner alle Fragen, die nicht ausdrücklich der Hauptversammlung vorbehalten sind.

(6) In wichtigen Angelegenheiten, die der Zuständigkeit der Hauptversammlung unterliegen, mit Ausnahme der Abberufung von Vorstandsmitgliedern deren Erledigung aber nicht bis zur Einberufung derselben warten kann, ist der Vorstand berechtigt, selbstständig zu handeln. Jede derartige Entscheidung
bedarf der Bestätigung durch die nächste Hauptversammlung.

(7) Eine Vorstandssitzung ist einzuberufen, sofern es die Vereinsgeschäfte erfordern, oder wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder diese verlangen. Der Vorstand ist nur bei Anwesenheit der Mehrzahl seiner Mitglieder beschlussfähig.

(8) Scheidet im Laufe eines Geschäftsjahres ein Mitglied des Vorstandes aus, so kann für den Rest der Amtsperiode ein anderes Vorstandsmitglied durch den Vorstand mit den Aufgaben des Ausgeschiedenen betraut werden. Jedes Mitglied des Vorstandes kann vorzeitig durch eine Hauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit abberufen werden.

(9) Die Mitglieder des Vorstandes sind in allen Angelegenheiten zur Verschwiegenheit verpflichtet. Diese Verpflichtung gilt auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt.

(10) Der Schriftverkehr mit dem ADAC-Präsidenten und der ADAC-Zentrale wird ausschließlich über den ADAC Sachsen e.V. geführt.

§10 Verwaltungsrevisoren

Die beiden Verwaltungsrevisoren sind berechtigt, Einsicht in sämtliche Akten und Unterlagen des Vereins zunehmen, da Ihnen die Überwachung der gesamten Geschäftsführung des Vereins obliegt. Sie sind verpflichtet, den Vorstand oder die Hauptversammlung über wichtige Wahrnehmungen Bericht zu erstatten und ggf. die Entlassung des Vorstandes zu beantragen. Sie dürfen im Verein kein anderes Vorstandsamt ausüben.

§11 Kommission

Der Vorstand kann zur Behandlung besonderer Fragen Kommissionen einsetzen. Die Mitglieder der Kommissionen wählen aus ihrer Mitte einen Leiter, der dem Vorstand gegenüber verantwortlich ist und diesem laufend Bericht zu erstatten hat.

§12 Rechnungswesen

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Vorstand ist zur genauen und sorgfältigen Geschäftsführung verpflichtet. Über das abgelaufene Geschäftsjahr ist der Hauptversammlung ein Rechenschaftsbericht vorzulegen. Dieser muss aus einer Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben bestehen. Der Rechenschaftsbericht ist für die Mitglieder anlässlich der Hauptversammlung auszulegen oder wird mit der Einladung zur Hauptversammlung zugesandt.

§13 Beiträge

Alle Mitglieder des Vereins ausgenommen Ehrenmitglieder sind Beitragspflichtig.
Zur Art und Höhe der Beiträge, auch einmaliger geldlicher Leistungen, beschließt die Hauptversammlung eine Beitragsordnung. Auch die Beitragsgruppen werden in der Beitragsordnung festgelegt. Die Beiträge sind bis zum 15. Februar eines jeden Kalenderjahres fällig. Mitglieder die nach dem 30. Juni eintreten, zahlen halbe Beiträge. Mitglieder die nach dem 30. November eines jeden Kalenderjahres beitreten, bleiben für den Rest des Kalenderjahres beitragsfrei, wenn sie mit der Anmeldung den Beitrag für das folgende Kalenderjahr entrichten.
Der Mitgliedsbeitrag ist für jedes Mitglied über Erteilung einer Einzugsermächtigung zu begleichen.
Der Schatzmeister ist berechtigt, auf schriftlichen Antrag, in besonderen Fällen Ausnahmen zu gewähren.

§14 Wahlen und Abstimmungen

Alle Wahlen und Abstimmungen erfolgen per Akklamation, jedoch müssen die bei Einspruch von mehr als 1⁄4 der persönlich anwesenden stimmberechtigten Mitglieder geheim durchgeführt werden. Bei Stimmengleichheit ist der Wahlgang zu wiederholen. Bei Personenwahlen, bei denen mehr als ein Kandidat zur Wahl steht, entscheidet bei nochmaliger Stimmengleichheit die Stimme des 1. Vorsitzenden oder bei dessen Nichtanwesenheit die seines Vertreters. Bei allen anderen Abstimmungen gilt nochmalige Stimmengleichheit als Ablehnung. Es genügt stets eine einfache Stimmenmehrheit, außer bei §8. Absatz (1), Punkt h) und i), wo eine 3⁄4 Stimmenmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich ist. Schriftliche Abstimmung (ohne Einberufung der Hauptversammlung) ist in einzelnen besonders dringenden
Angelegenheiten zulässig, wenn zwischen der Aufforderung zur Stimmabgabe und dem Termin der Abstimmung eine Frist von mindestens 10 Tagen liegt. Keine Stimmabgabe gilt als Stimmenthaltung.

§15 Protokollführung

Über sämtliche Sitzungen und Abstimmungsvorgänge ist Protokoll zu führen, aus denen die gefassten Beschlüsse und Abstimmungsergebnisse hervorgehen müssen. Sie sind von dem Verhandlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Die Protokolle der Hauptversammlung sind auf Verlangen den Mitgliedern des Vereins zur Einsicht vorzulegen.

§16 Schiedsgerichtsbarkeit

(1) Alle Streitigkeiten zwischen Verein und Mitgliedern über Rechte und Pflichten aus der Mitgliedschaft sowie Streitigkeiten zwischen Vereinsmitgliedern, die auf der Mitgliedschaft beruhen, werden im schiedsrichterlichen Verfahren entschieden.

(2) Das Schiedsgericht entscheidet endgültig unter Ausschluss des Rechtsweges zu den staatlichen Gerichten.

(3) Das Schiedsgericht besteht aus dem Vorsitzenden und mindestens zwei Beisitzern. Die Wahl erfolgt durch die Hauptversammlung; die Amtszeit läuft von Hauptversammlung zu Hauptversammlung

(4) Jede Partei kann einen Fürsprecher ernennen.

§17 Auflösung

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer für diesen Zweck einberufenen Hauptversammlung mit 3⁄4 Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden.

(2) Die Auflösung beschließende Hauptversammlung bestellt zwei Liquidatoren.

(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das verbleibende Vermögen an die gemeinnützige ADAC-Luftrettung GmbH, München zur Erfüllung gemeinnütziger Aufgaben.

 
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